Wo bin ich hier gelandet?

Wozu noch eine deutsche Rugbywebsite? Rugby ist sowohl in Deutschland, als auch in der restlichen Welt stark am wachsen. Um gute Spieler auszubilden braucht es gute Trainer auf jedem Level. Vor allem richtet sich der Blog an die kleinen Vereine, an die Trainer, die jedes Training mit weniger als 15 Spielern auf dem Feld stehen, an die Vereine, bei denen jedes zweite Training auf dem Hartplatz stattfinden muss, da der Rasen gesperrt ist, an die Jugendtrainer, die Kinder von der U12 bis U18 zusammen trainieren müssen, an alle Teams, in denen das Bier nach dem Training die größte Trainingsmotivation ist.

In den Trainerlehrgängen wird meistens nur auf das Ideal hingearbeitet. Youtube Videos helfen selten dabei geeignete Übungen für das Team zu finden. Und findet man doch einen passenden Drill, so stehen plötzlich 25 Leute auf dem Platz. Diese Probleme kennt jeder Trainer, dennoch wird kaum darüber gesprochen. Ich spreche diese Erfahrungen an und biete mögliche Lösungen die Raum zur Diskussion lassen sollen. 


Wer bin ich?

Ich bin René Siegel. Seit sechs Jahren bin ich als Rugbytrainer aktiv. Zuerst habe ich die Mainzer Jugend trainiert bevor ich 2013 für ein halbes Jahr nach Bonn gewechselt bin. Im Sommer 2013 bin ich zurück nach Mainz gegangen und habe dort sofort begonnen die zweite Mannschaft zu trainieren. Ab der Saison 2014/15 bin ich verantwortlich für das Training der ersten Mannschaft in Mainz, sowie für das Uni Team. Der Höhepunkt meiner Trainerkarriere war ein Praktikum in der Gloucester Community. Dort habe ich in den Osterferien zusammen mit Ex Profis und der englischen Nationaltrainerin jeden Tag bis zu 100 Jugendliche Trainiert und erfahren, welche Begeisterung Rugby auslösen kann.

Seit dem Sommer 2016 gehöre ich als Stützpunkttrainer dem Trainerteam der neu gegründeten Frauen 15er Nationalmannschaft an. Im Rhein-Main Gebiet helfe ich circa 10 Frauen ihre Fähigkeiten so zu verbessern, dass sie den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen können.

Im Rugby-Verband Rheinland-Pfalz erfülle ich ebenfalls seit 2016 die Aufgabe des Lehrwartes. Mir liegt eine gute Trainerausbildung besonders am Herzen. In meinem Verband versuche ich durch eine kontinuierliche Betreuung der Trainer*innen ein immer besser werdendes Rugbytraining zu unterstützen. Mein Schwerpunkt liegt hier auf der Ausbildung von Jugend- und Frauentrainer*innen, sowie auf dem Anfängertraining.

Ab Oktober 2016 habe ich eine weitere Aufgabe. Als Jugendkoordinator werde ich für den RK Heusenstamm Rugby an den Schulen und Kindergärten in Offenbach und Umgebung vorstellen. Gerade für Kinder und Jugendliche ist dieser ganz besondere Geist der Sportart ein tolles Erlebnis.

René Siegel

14329883_1074040719340324_2093680511682290778_n.jpg

Meine Schwerpunkte

Freude an der Bewegung

Rugby und nichts anderes. So sieht der Trainingsalltag in vielen Clubs aus. Meine Überzeugung ist, dass gute Leistungen im Sport nur durch eine vielseitige Ausbildung der motorischen Fähigkeiten stattfinden kann. Mein Training bietet neben den unverzichtbaren Rugbyelementen auch Methoden aus der Leichtathletik und anderen Ballsportarten. So kann eine langfristige Freude am Rugbysport sowie eine stetige Leistungssteigerung garantiert werden.

Ziele setzen - Ziele erreichen

Wozu machen wir das ganze eigentlich? Die Formulierung von Zielen ist ein wichtiger Faktor für erfolgreiches Trainings. Mithilfe von klar gesteckten Zielen kann nach jedem Training überprüft werden, ob es eine erfolgreiche Einheit war. Außerdem sind Ziele ein gutes Instrument zur Motivation des ganzen Mannschaftsumfeldes. Wenn alle eine gemeinsame Mission vor Augen haben konzentriert sich die Zusammenarbeit auf das gemeinsame Ziel und wird so effektiver.

Schlüsselqualifikationen

Kinder dazu bringen, einem zuzuhören? Die Übungen innerhalb kurzer Zeit erklären? Geschickt mit Managern, Co-Trainern und Eltern kommunizieren? Kinder motivieren? Wenn diese Fähigkeiten beherrscht werden macht es das Trainerleben deutlich einfacher. Ich bin der Meinung, dass ein guter Trainer im Breitensport nicht der fachlich Kompetenteste sein muss. Das Beherrschen der Schlüsselqualifikationen hält Teams zusammen und erlaubt eine Trainertätigkeit im Freizeitbereich erfolgreich zu gestalten.

Lernen und Lehren

Da ich mit vielen jungen Trainern zusammenarbeite ist meine Aufgabe als Schul- und Jugendkorrdinator nicht nur das Betreuen, sondern auch das Weiterbilden von Jugendtrainern. Das Weitergeben von Erfahrung ist ein wichtiger Bestandteil in der Verbesserung der Trainingsqualität. Genau so wichtig wie die vertikale Wissensvermittlung ist die horizontale Kommunikation zwischen den Jugendtrainern. Der Austausch auf der selben Ebene trifft oft besser die Bedürfnisse und wird besser angenommen.

© 2017 rugbycoaching.de all rights reserved